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1.Herren Spiel Regenstauf gegen Versbach 24.02.2018

 

Regenstauf neun – Versbach vier! Die nackten Zahlen sprechen ein eindeutiges Ergebnis und über den gesamten Spielverlauf gesehen hat das Team aus der Oberpfalz auch verdient gewonnen, wobei es zwischenzeitlich aber auf Seiten der Versbacher zumindest nach einer kleinen Sensation roch, nämlich als man mit 4:3 in Führung ging – ein gutes Omen eigentlich nach dem „Eishockey-Wunder“ von Deutschland über die hochfavorisierten Kanadier im Halbfinale der Olympischen Winterspiele mit eben diesem Endstand. In der Regionalliga Süd ist aber allerdings bekanntlich erst mit dem neunten Zähler der Sieg eingefahren… doch nun der Reihe nach:

Die Versbacher nahmen gleich in den Doppeln Fahrt auf und konnten wie in der Vorrunde gegen die bis Dato ungeschlagenen Regenstaufer mit 2:1 in Führung gehen, wobei einfallende Sonnenstrahlen auf den Tischhälften immer wieder zu Kopfschütteln sowie kuriosen Ballwechseln auf beiden Seiten führten. Mannschaftskapitän Ball erhöhte anschließend gegen den sehr gut aufgelegten Vlacuska in einem hartumkämpften „Fünfsatzmatch“ auf 3:2, nachdem Geist gegen den stärksten Spieler der Liga – Frantisek Krcil – in einem sehenswerten Spiel sich am Ende doch relativ deutlich geschlagen geben musste. Bindhammer konnte dann gegen den Aufschlagspezialisten Bruckner sogar noch auf 4:2 erhöhen, doch wie eingangs erwähnt, gingen alle weitere Partien an die für Regenstauf spielenden osteuropäischen Spitzenspieler, die durch die Bank Tischtennis über viele Jahre professionell betrieben haben oder immer noch betreiben.

„Leider konnte ich mein erstes Einzel heute nicht gewinnen. Irgendwie lag mir seine Spielweise nicht. Das war meiner Meinung nach der berühmte Knackpunkt,“ so Rösner etwas ratlos unmittelbar nach dem Spiel. „Insgesamt betrachtet sind gerade die beiden Spitzenmannschaften aus Hohenstein und Regenstauf einfach den Tick besser wie wir in dieser Saison, das müssen wir wohl nach vier Niederlagen sportlich anerkennen. Nun heißt es Mund abputzen, ein lecker Rösner-Gebäck in der Kabine zu sich nehmen und dann beim Tabellenletzten in Ansbach in zwei Wochen wieder voll angreifen“, so Rösner schmunzelnd.

Das Aufstiegsrennen um den Spitzenplatz ist damit weiterhin vollkommen offen in der Liga, wobei Gerüchte in der Halle kursierten, dass Regenstauf am Ende der Saison gar zurückziehen könnte und einen Neuanfang unter anderem mit jungen Eigengewächsen und Nachwuchsspielern aus der Region ein oder zwei Ligen „weiter unten“ starten würde…es bleibt dahinhingehend also doppelt spannend.

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